Jubiläum – 44 Jahre!

Alles auf einem Blick in dieser PDF:

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»Knerbli« feiern ihr Jubiläum

Berghauptener Narrenzunft wird 44 Jahre alt / Festwochenende im Januar mit vielen Gastzünften
06. November 2015
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1 / 1 Bürgermeisterstellvertreter Robert Harter (rechts) freut sich auf das Jubiläum der Narrenzunft »Knerbli«. Hinten von links Zunftmeister Markus Sester, Oberzunftmeister Holger Kienzle und Chronist Manuel Geiler. © Erich Fakler © Erich Fakler Bürgermeisterstellvertreter Robert Harter (rechts) freut sich auf das Jubiläum der Narrenzunft »Knerbli«. Hinten von links Zunftmeister Markus Sester, Oberzunftmeister Holger Kienzle und Chronist Manuel Geiler.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Die Narrenzunft »Knerbli« feiert aus Anlass ihres 44-jährigen Bestehens ein närrisches Jubi­läumsfest. Höhepunkt wird das Wochenende 22. bis 24. Januar 2016 – dabei ist auch ein großer Umzug geplant.

Zur Präsentation ihrer Jubiläumsfeierlichkeiten zum 44-jährigen Bestehen hatten die »Knerbli«  am Mittwoch in den Freiherr-von-Schleißsaal im Erdgeschoss des Rathauses eingeladen.

Das närrische Jubiläumswochenende startet mit einem Jubiläumsabend und geht furios weiter: Am Samstag, 23. Januar, erwartet Oberzunft­meister Holger Kienzle 36 Zünfte, die in das eigens erbaute Narrendorf rund um das Alte Schulhaus einmarschieren.
Zum großen Umzug am Sonntag werden sich 53 Narrenzünfte mit über 4000 Hästrägern präsentieren. Obwohl es 2016 im Gegensatz zum letzten närrischen Großereignis aus dem Jahre 2000 keine Freinacht geben wird, rechnet Kienzle mindestens mit rund 10 000 Besuchern in Berghaupten. Er bedankte sich daher auch bei den Sponsoren, ohne deren finanzielle Unterstützung eine solche Großveranstaltung nicht zu stemmen sei.

Bürgermeisterstellvertreter Robert Harter würdigte seinerseits den Einsatz der Narrenzunftmitglieder für den gewaltigen Organisationsaufwand. Die Gemeinde freue sich, »wenn wieder viele Gäste nach Berghaupten kommen«. Diesen Ball griff Kienzle gerne auf und lobte sowohl die Kreativität und Einsatzfreude seines Planungsteams wie auch die Bereitschaft von 16 Vereinen und Gruppen, an diesem Narrenjubiläum mitzuwirken. Denn nur so lasse sich das »Internationale Narrendorf« unter dem Motto »Die Narrenwelt zu Gast in Berghaupten« verwirklichen. Den Vereinen und Gruppen werden Länder von Indien bis Transsilvanien zugeordnet. Die Besucher haben dann die Möglichkeit, sich an landestypischen Spezialitäten zu laben.

Komplettes Programm

Bewusst wird auf eine Freinacht verzichtet. Allerdings wird bis Sonntag um 2 Uhr bewirtet. Der Sonntag liefert dann das komplette närrische Festprogramm mit einem Narrengottesdienst um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Georg, einem Zunftmeisterempfang um 11.30 Uhr und dem um 13.29 Uhr beginnenden Narrenumzug als absoluten Höhepunkt dieses Narrenwochenendes.

Die 53 Zünfte gruppieren sich im Blumenviertel Berghauptens. Der Start erfolgt in der Tulpenstraße und führt dann über die Weinbergstraße, Dorfstraße, Lindenstraße, Schillerstraße und Bellenwaldstraße, wie Zunftmeister Markus Sester erklärte.

Die Narrenzunft »Knerbli« orientiert sich am traditionellen närrischen Brauchtum. Darum wurden den eingeladenen Zünften auch klare Verhaltensregeln zugesandt, die dem närrischen Jubiläumsfest zu einem heiteren und fröhlichen Stelldichein verhelfen sollen.
Pünktlich zum Jubiläumsjahr gibt die Narrenzunft ein Buch mit der Geschichte des närrischen Brauchtums in Berghaupten und Umgebung heraus. Das Buch wurde von Reiner Domfeld in sechsjähriger Arbeit erstellt und wird in einer eigenen Präsentation am 2. Dezember in der Sparkassenfiliale Berghaupten vorgestellt. Die Herstellungskosten beliefen sich auf rund 20 000 Euro. Zum Verkaufspreis von 29 Euro kommt es pünktlich vor Weihnachten in den Verkauf, für die Verantwortlichen der Narrenzunft ein ideales Weihnachtsgeschenk.

Gerne hätte die Narrenzunft auch wieder die historische Narrenfahne zurück. Diese trägt die Aufschrift: »Narrenrat – Knerbli – Berghaupten«. Die Zunft vermutet das wertvolle Traditionsstück in einem der Nachbarorte Berghauptens. Für die Buchpräsentation am 2. Dezember wäre die Fahne die perfekte Hintergrunddekoration, war man sich einig.

 

 

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