{"id":628,"date":"2012-02-15T12:45:05","date_gmt":"2012-02-15T11:45:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.narrenzunft.de\/?page_id=628"},"modified":"2013-04-07T12:27:16","modified_gmt":"2013-04-07T10:27:16","slug":"hexe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.narrenzunft.de\/index.php\/unsere-hasfiguren\/hexe\/","title":{"rendered":"Die Knerbli-Hex"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Hexen haben in Berghaupten eine alte Tradition.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-629\" title=\"Die Knerblihex\" src=\"https:\/\/www.narrenzunft.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/hexe_bild.jpg\" alt=\"\" width=\"165\" height=\"205\" \/>Im Jahre 1938 (Quelle: Offenburger Tageblatt vom 23.02.1938) wurden erstmals M\u00e4nner in Hexengew\u00e4nder erw\u00e4hnt, die im Badischen Hof, der damaligen Narrenklause in Berghaupten, ihr Unwesen trieben.<\/p>\n<p>Das auffallend gr\u00fcne Kopftuch der &#8222;Knerbi&#8220;-Hexen entspricht einer alten Berghauptener Sage. Zu einer Besonderheit geh\u00f6rt es auch heute noch, da\u00df in unserer Narrenzunft ausschlie\u00dflich M\u00e4nner der Hexen-H\u00e4sgruppe und Frauen der Sp\u00e4ttle-H\u00e4sgruppe beitreten k\u00f6nnen.Die Hexenmaske an sich weist eine weitere Besonderheit auf. Sie besitzt zwei verschiedene Gesichtsh\u00e4lften. Eine freundliche und eine ernste, wie das Leben selbst.<\/p>\n<p>Verfolgt man die Narrenchronik der &#8222;Knerbli&#8220;-Zunft zur\u00fcck, so tauchen Namen und Symbole auf, die in der einschl\u00e4gigen Fasnachtsliteratur Erw\u00e4hnung finden. Alte Fasentbegriffe wie die Altweiberm\u00fchle, Narrenvater und Narrenmutter, Fackelumzug und nicht zuletzt Prinz Karneval tauchten immer wieder in der Narrenchronik der Jahre 1938 &#8211; 1969 auf.<br \/>\nIn den 50er Jahren oblag die Organisation der Fasent dem Berghauptener Elferrat, eine Narrengemeinschaft, an deren Spitze Prinz Karneval stand, der die j\u00e4hrliche Narrenfreiheit \u00f6ffentlich proklamierte. \u00dcbrigens, im Jahre 1958 betrug die Mitgliedszahl der Narrenzunft Berghaupten 128 Mitglieder. Die Geschicke damals leitete der unvergessene Josef Gieringer, dessen Titel nicht Oberzunftmeister, sondern noch Narrenvater hie\u00df. Ein Begriff, der auch noch heute, insbesonders bei den \u00e4lteren Bewohnern verwendet wird.<\/p>\n<p>Warum hat die Narrenzunft Berghaupten den Beinamen &#8222;Knerbli&#8220; ? Seit eh und je nannten die Bewohner der umliegenden Gemeinden die Berghaupten B\u00fcrger &#8222;Knerbli&#8220;. Anfang dieses Jahrhunderts noch &#8222;Kn\u00f6rble&#8220; (Quelle: Offenburger Tagblatt 06.02.54). Aus alten Erz\u00e4hlungen ist zu entnehmen, da\u00df die Berghauptener fr\u00fcher in den benachbarten Zunsweierer Wald gingen um Holz zu hauen, welches Ihnen nat\u00fcrlich nicht geh\u00f6rte. Aus Furcht vor Entdeckung und vor allem um schneller fertig zu werden, wurden die B\u00e4ume, haupts\u00e4chlich Eichen, ca. 1 m \u00fcber dem Erdboden abges\u00e4gt. Der verbleibende Baumstumpf hie\u00df, wie bereits erw\u00e4hnt &#8222;Kn\u00f6rble&#8220; bzw. &#8222;Knerbli&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Hexen haben in Berghaupten eine alte Tradition. Im Jahre 1938 (Quelle: Offenburger Tageblatt vom 23.02.1938) wurden erstmals M\u00e4nner in Hexengew\u00e4nder erw\u00e4hnt, die im Badischen Hof, der damaligen Narrenklause in Berghaupten, ihr Unwesen trieben. 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